Leonhard Grötsch - abstrakte und figürliche zeitgenössische Gemälde

Biografie

Einzelausstellung "Wort - Zahl - Mensch" vom 04. September bis 16. Oktober 2016 im Kunstverein Fulda; Vernissage Samstag, 03. September 2016 um 19 Uhr


Werdegang

Willkommen in der Bildergalerie von Leonhard Grötsch.

Leonhard wird am 18. Dezember 1947 in Würzburg als der Älteste von drei Brüdern geboren. Das Studium der Betriebswirtschaft an den Universitäten Würzburg und München schließt er 1974 mit dem Diplom in Würzburg ab. Seit 1979 ist er verheiratet. Bis 1992 arbeitet er für verschiedene produzierende deutsche und englische Unternehmen im Raum Würzburg, Stuttgart, Fulda und Marburg als Leiter Finanz- und Rechnungswesen bzw. als Controller. Seit 1992 arbeitet er als freier Mitarbeiter in der Wirtschaftsprüfung, seit 1998 ist er als Hauslehrer tätig. Und Leonhard ist immer wieder künstlerisch aktiv.

Erste Ausstellung in Fulda

Seine künstlerischen Fähigkeiten werden bereits in der Grundschule bemerkt. Mit 17 Jahren beginnt er Ölfarben zu verwenden. Nach dem Abitur verwirft er den Gedanken an ein Kunststudium, da in den Augen seiner Kontakte die Perspektive künstlerischen Schaffens Armut bedeutet. Leonhard wird Autodidakt, sein Werk entsteht im Verborgenen. Im Jahr 1992 organisiert Leonhard erstmals zwei Ausstellungen seiner Werke in Fulda.

Kampf um einen unverwechselbaren Stil

Inspiriert durch philosophische Schriften ändert sich seine Meinung darüber, was ein Kunstwerk sein sollte. Mitte der 1990er Jahre setzt sich die Einsicht durch, dass ein Gemälde nicht ausschließlich um das Ich des Künstlers kreisen sollte, sondern um eine positive Botschaft. Eine weitere Einsicht ist, dass künstlerisches Schaffen religiöses Schaffen ist, eine Vorstellung, die in früheren Jahrhunderten selbstverständlich war. Einige Schriften des deutschen Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007), der das Wesen der Kunst am Beispiel der Musik von Johann Sebastian Bach erklärt, haben einen großen Einfluss auf ihn. Wegen eines nächtlichen Traumes kommt Leonhard mit der "Kabbalah im Traumleben des Menschen" in Berührung. Seine Frau schenkt ihm dieses Buch des jüdischen Autors Friedrich Weinreb (1910-1988), der die älteste jüdische Überlieferung für die Gegenwart verständlich macht. Und Leonhard kommt in Berührung mit dem Bildwerk der Schweizerin Emma Kunz (1892-1963). Er findet heraus, dass ihr Bildwerk mit der Kabbalah entschlüsselt werden kann. Von 1995 bis 1998 entsteht ein Text über ihr Werk Nr. 168, der jedoch nicht veröffentlicht wird.

In 1993-1994 malt Leonhard den Delfin-Zyklus und die ersten Gemälde des Zyklus des Evangeliums nach Johannes, der mit "In the Beginning", dem Prototyp von Count Art (1994) beginnt. Leonhard hat nun eine Konzeptkunst entwickelt, die auf abgezählten Pinselstrichen beruht. Seine Versuche einen Galeristen zu finden sind nicht erfolgreich und seine künstlerischen Aktivitäten sterben ab. Aber im Jahr 2005 trifft Leonhard durch Zufall den Vorsitzenden des Kunstvereins Fulda während dessen Ausstellung; er tritt dem Verein im selben Jahr bei. Seitdem beteiligte sich Leonhard an mehr als 20 Gruppenausstellungen. Seit dem Jahr 2009 ist er für den Verein als Kassenwart tätig.

Diese Seiten existieren seit 2005. Sie werden fortlaufend aktualisiert. Informationen zu den Gemälden finden Sie im Überblick zu den vier Kategorien und im Detail bei jedem Gemälde. (Version Juli 2016)