Leonhard Grötsch - Gemälde auf Leinwand und Papier/Karton

Biografie

Werdegang

Willkommen in der Bildergalerie von Leonhard Grötsch.

Leonhard wird am 18. Dezember 1947 in Würzburg als der Älteste von drei Brüdern geboren. Im Zentrum der Stadt betreiben sein Großvater und sein Vater ein Gasthaus und einen eigenen Weinberg 10 km außerhalb der Stadt in der Lage Thüngerheimer Ravensberg. Nach einem Realschulabschluss besucht Leonhard das Gymnasium und macht 1968 Abitur. Dann studiert er Betriebswirtschaft an den Universitäten Würzburg und München mit Diplomabschluss (1974) in Würzburg. Er findet in der Nähe Würzburgs eine Anstellung und wird nach einigen Jahren Assistenz Abteilungsleiter und Prokurist. Er lernt Andrea Sullivan, eine amerikanische Studentin in Würzburg, kennen und sie heiraten in 1979. In 1983 wechselt er zu einer englischen Firma, die ihren Sitz von Stuttgart nach Fulda verlegt. Er und seine Frau ziehen ein Jahr danach ebenfalls nach Fulda. Ein weiterer Schritt ist eine britische Firma in Marburg. Seit 1992 arbeitet er in der Wirtschaftsprüfung, seit 1998 ist er als Hauslehrer tätig. Und Leonhard ist immer wieder künstlerisch aktiv.

Erste Ausstellung in Fulda

Dass er auch musische Neigungen hat, wird früh durch Gemälde und Klavierspiel sichtbar und hörbar. Mit 17 Jahren bekommt er Ölfarben als Geschenk und er beginnt mit Ölfarben zu malen. Nach dem Abitur wird ein Kunststudium jedoch nicht ernsthaft in Erwägung gezogen. Leonhard wird Autodidakt und sein Werk entsteht im Verborgenen. Phasen ohne jede künstlerische Aktivitäten wechseln sich ab mit Zeiten, in denen Gemälde auf Gemälde entsteht. Und insgeheim stirbt auch der Wunsch nicht, eines Tages mit den Gemälden an die Öffentlichkeit zu gehen.

Im Jahr 1992 organisiert Leonhard zwei Ausstellungen seiner Gemälde in Fuldaer Restaurants. Sein Vater weigert sich Fotos der Vernissage auch nur anzusehen und seine Brüder sind entsetzt. Bekannte und Freunde reagieren mit Unverständnis und langjährige Kontakte brechen ab. Aber die Familie seiner Frau unterstützt ihn bis heute.

Kampf um einen unverwechselbaren Stil

Inspiriert durch philosophische Schriften ändert sich seine Meinung darüber, was ein Kunstwerk sein sollte. Mitte der 1990er Jahre setzt sich die Einsicht durch, dass ein Gemälde nicht ausschließlich um das Ich des Künstlers kreisen sollte, sondern um eine positive Botschaft. Eine weitere Einsicht ist, dass künstlerisches Schaffen religiöses Schaffen ist, eine Vorstellung, die in früheren Jahrhunderten selbstverständlich war. Einige Schriften des deutschen Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007), der das Wesen der Kunst am Beispiel der Musik von Johann Sebastian Bach erklärt, haben einen großen Einfluss auf ihn. Wegen eines nächtlichen Traumes kommt Leonhard mit der "Kabbalah im Traumleben des Menschen" in Berührung. Seine Frau schenkt ihm dieses Buch des jüdischen Autors Friedrich Weinreb (1910-1988), der die älteste jüdische Überlieferung für die Gegenwart verständlich macht. Und Leonhard kommt in Berührung mit dem Bildwerk der Schweizerin Emma Kunz (1892-1963). Er findet heraus, dass ihr Bildwerk mit der Kabbalah entschlüsselt werden kann. Von 1995 bis 1998 entsteht ein Text über ihr Werk Nr. 168, der jedoch nicht veröffentlicht wird.

In 1993-1994 malt Leonhard den Delfin-Zyklus und die ersten Gemälde des Zyklus des Evangeliums nach Johannes, der mit "In the Beginning", dem Prototyp von Count Art (1994) beginnt. Leonhard hat nun eine Konzeptkunst entwickelt, die auf abgezählten Pinselstrichen beruht. Seine Versuche einen Galeristen zu finden sind nicht erfolgreich und seine künstlerischen Aktivitäten sterben ab. Aber im Jahr 2005 trifft Leonhard durch Zufall den Vorsitzenden des Kunstvereins Fulda während dessen Ausstellung; er tritt dem Verein im selben Jahr bei. Seitdem beteiligte sich Leonhard an mehr als 20 Gruppenausstellungen. Seit dem Jahr 2009 ist er für den Verein als Kassenwart tätig.

Diese Seiten existieren seit 2005. Sie werden fortlaufend aktualisiert. Informationen zu den Gemälden finden Sie im Überblick zu den vier Kategorien und im Detail bei jedem Gemälde. (Version Februar 2016)